Berlinkart.de – Mein erstes mal Kart fahren

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Fast 28 Jahre hat es gedauert bis ich das erste Mal in ein GoKart gestiegen bin. So dachte ich immer das es verschwendetes Geld wäre, denn auto fahren kann ich ja jeden Tag. Zumal die Preise doch oftmals sehr abschreckend sind. Dennoch habe ich keine Kosten gescheut, um meinen Besuch bestmöglich unterhalten zu können.

 

Erste Anlaufstelle war, wegen der Nähe zu meiner Wohnung, „Mobi Kart“ in Marzahn. Hier hätten wir über eine Stunde warten müssen, weshalb wir uns entschieden hatten, die Location zu wechseln. Es ging nach Neukölln in die Werbellinstraße, zu „Berlinkart“.

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Durch Zufall habe ich diese Bahn sehr schnell gefunden, denn wenn ich mich recht entsinne, dann glaube ich nicht großartige Werbung oder Hinweisschilder gesehen zu haben. Über eine Zufahrt zu ein paar Geschäften kommt man in Richtung Halle. Hier dann endlich mal ein Plakat mit dem Logo der Kartbahn. Und auch wenn die Halle von außen nicht mit sonderlich viel Werbung atemberaubendes zu erwarten ließ, war ich entschlossen nun doch endlich mal so ein Kart zu besteigen.

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Nun haben wir also die Halle betreten und blickten anfangs auf weiße Pavillons. In diesen findet ihr ein paar Sitzmöglichkeiten, sowie die Kasse. Großartiger Motorenlärm, wie ich ihn erwartet hätte, beschallte nicht unsere Ohren. Auf dieser Bahn hatten wir nun Glück. Ein neues Rennen mit bereits sieben Fahrern stand kurz bevor und wir konnten daran teilnehmen. Für 28€ zzgl. 2€ für eine Maske (sofern nicht vorhanden), bekamen wir 10 Minuten Qualifikation und weitere 15 Minuten Rennen.

Der Ablauf

Vor dem Rennen im Berlinkart:

Bevor es tatsächlich auch in die Karts geht, bekommt man eine Einweisung in die Hausordnung und die Sicherheitsbestimmungen. Ein kurzer Umriss der Flaggen, welche Gründe einen Ausschluss nach sich ziehen. Hat man das hinter sich gebracht, sucht man sich einen passenden Helm. Jacken, Wertsachen, etc. können dann in einen Spinnt gepackt werden, welcher durch die Angestellten auch verschlossen wird. Hat man das hinter sich gebracht, dann bezieht man sein Fahrzeug. Nun geht das Personal rum und startet alle Motoren. Ist er bei euch angekommen geht es auch direkt los.

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Die Qualifikation

Diese dauerte bei uns 10 Minuten. Sie dient dem kennenlernen der Strecke und ermöglicht euch den Umgang mit den Karts zu erlernen. In jeder Runde wird eure Zeit gemessen und am Ende zählt die schnellste Runde für die Bestimmung eurer Startposition. Ich selbst merkte wie ich mich jedes mal noch schneller über die Strecke bewegen konnte. Was anfangs noch recht holprig von statten ging, wurde zum Ende immer besser. Jedoch reichten die 10 Minuten nicht um eine perfekte Runde hinzubekommen. Zwischendurch wird immer mal die blaue Flagge geschwungen. Diese signalisiert dem vorausfahrenden, dass sich hinter ihm ein schnelleres Kart bewegt und er diesem das Vorbeifahren ermöglichen soll. Nach den 10 Minuten wird die schwarz / weiß karierte Flagge geschwungen, was das Ende des Rennens einleitet. Habt ihr diese gesehen dreht ihr noch eine letzte Runde im Schleichgang.

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Das Rennen

Bei uns waren drei Fahrer auf der Strecke, welche nur die Qualifikation gefahren sind. Diese haben nach dem ersten Abschnitt die Strecke verlassen. Die restlichen Fahrer bekamen nach ihrer Zeit eine Startposition zugewiesen. Eine Ampel signalisiert euch den Start (5 mal rot einmal grün), ab hier kann man dann einfach gas geben und versuchen als erster ins Ziel zu kommen. Eben ein ganz normales Rennen. Hierbei sollte man nicht gleich die ersten Kurven übertreiben da das Hauptfeld noch sehr dicht zusammen ist!

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Das Gefühl ist hierbei auf jeden Fall ein anderes. Ich selbst neigte gerade dann zu Fahrfehlern, wenn ich merkte das sich direkt eine Person hinter mir befunden hat und ich um jeden Preis meine Position halten wollte. Zwei Runden lang kämpfte ich damit den vorausfahrenden zu überholen, habe aber immer auf den geraden Strecken den kürzeren gezogen, bis sich dieser in einer engen Kurve drehte und ich seelenruhig an ihm vorbeiziehen konnte. Leider hat mich diese Verfolgung so viel Zeit gekostet das der erste für mich uneinholbar blieb.

Nach 15 Minuten kam ich dann als zweiter ins Ziel. Ein sehr gutes Ergebnis, vor allem wenn man bedenkt das ich das erste mal gefahren bin.

 

Die Strecke

Auch ohne Vergleich würde ich behaupten das die Strecke doch recht anspruchsvoll ist. Kleinere Streckenabschnitte die man in voller Geschwindigkeit fahren kann und dennoch unterschiedlichste Kurven bei denen man schon auf die Ideallinie achten sollte. Selbst nach 20 Minuten hatte ich die Strecke immer etwas kürzer im Gedächtnis als sie es eigentlich war. Die Website beschriebt sie folgendermaßen:

„Das BERLINKART CENTER ist eine der fahrerisch anspruchsvollsten und schnellsten Rennstrecken Deutschlands und mit einer Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet: 752 Meter Bahnlänge, 6,3 – 7 Meter Breite und mit Super-Grip Belag.

 

Das Personal

Einweisung und Beratung waren Top. Lediglich die fast schon angepisste Art einer einzelnen Person regte mich ein wenig auf. Was kann ich dafür wenn mich einer mit umkoordiniertem Winken zum anhalten bringen will, dieses aber einfach nicht so klar wird. Und dann muss man auch nicht in sich hinein rubbeln und mit dem Kopf schütteln. Unmissverständliche Zeichen hätten so einen Moment auf jeden Fall verhindern können. Denn sonst hatte ich einfach nichts zu beanstanden.

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Fazit:

Alles in allem war das erste mal Kart fahren ein absolutes Highlight. Es macht Spaß sich in die Kurven zu legen und mit quietschenden Reifen zu fahren. Und gerade dann wenn man eine längere Strecke in Vollgas zurück legt, man merkt wie die Reifen ab und an den Kontakt zur Strecke verlieren und man im letzten Moment bremst um die Kurve ohne einen Dreher zu nehmen. Dann kommt so ein richtig tolles feeling auf. Zwischendurch knallen die Fehlzündungen der Motoren und runden das Gesamtfeeling noch ab!

 

Ich hatte meinen Spaß und werde definitiv noch einmal wieder kommen, denn auch der Preis war absolut akzeptabel. Übrigens sollte man nicht den Nachgang unterschätzen. Die anspruchsvolle Lenkung, sowie die Stabilisierung des Körpers in den Kurven, fordern euren Muskeln eine ganze menge ab. Wir hatten alle Schmerzen am nächsten Tag.

Werbellinstraße 50

12053 Berlin
www.berlinkart.de

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