Frühstück im Fernsehturm – viel Geld wenig satt

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Die letzten Tage hatte ich den Kopf voll. Aus diesem Grund wurde es hier mal wieder etwas ruhiger. Aber nun melde ich mich zurück mit einer Erfahrung vom Touri- Hotspot schlechthin. Anlässlich des Geburtstages meiner Besten ging es auf den Fernsehturm! Bereits zur Eröffnung an diesem Tag standen wir am Eingang! Naja gut, ich kam ein paar Minuten zu spät ;-).

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Natürlich hatte sie das schon geplant und einen Tisch für drei Personen bestellt. Um diesen zu erreichen, mussten wir natürlich erst einmal die 203 Meter mit dem Aufzug überbrücken. Die Fahrt dauert etwas 40 Sekunden und wird mit 6 Meter pro Sekunde angefahren. Ich brauch sicher nicht erwähnen das ich in dieser Zeit auf meinen Zähnen gekaut habe, um den Druck auf den Ohren zu verhindern.

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Oben angekommen begaben wir uns zum Tresen, welcher den Einlass für die Restaurant- Ebene kontrollierte. Nun noch ein paar Stufen und wir standen am Platz.

Aufbau der Kugel im Fernsehturm

Die Kugel des Fernsehturms hat einen Durchmesser von 32 Meter. Für die Öffentlichkeit sind zwei Ebenen zugänglich. Die einfache Aussichtsebene im unteren Bereich, welche den weiten Blick über Berlin und einen Rundgang ermöglicht, sowie die höher gelegene Restaurant- Ebene. Letzteres hat noch ein kleineres Highlight zu bieten. Denn hier rotiert der Gastbereich um seine eigene Achse. Somit kann man sitzend den gesamten Rundblick auf unsere Stadt erleben!

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Das Essen im Fernsehturm

Wie bereits zum Anfang erwähnt ging es für uns zum Frühstück. Die Karte bietet hier drei Angebote, welche noch mit weiteren Optionen erweitert werden können. So kann man sich noch einen weiteren Aufstrich hinzu buchen oder Rührei!

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Die Kellner hinterlassen dabei einen sehr höflichen und professionellen Eindruck, jedoch sollte man das auch bei den enormen Kosten erwarten können, welche bereits für das Betreten verlangt werden. Jeder am äußersten Rand gelegene Tisch verfügt über eine Tischlampe. Auf dieser kann man seine Tischnummer ablesen!

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Leider hatte sich bereits zu Beginn schon der erste Fehler eingeschlichen. Anstatt der drei Gedecke wie bestellt, wurde hier eines vergessen. Natürlich wurde der Fehler schnell behoben, ist aber nicht der beste erste Eindruck den man vermitteln kann.

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Bei der Aufnahme der Bestellung war das Personal besonders Fix und auch die Zeit bis das Essen gebracht wurde war schnell dran. Aber selbst wenn es mal länger dauert, dann kann man sich die Zeit sehr gut mit dem Blick aus dem Fenster vertreiben.

Beim zweiten Besuch des Kellners brachte er auch schon das bestellte Essen. Schöne Teller habe ich in Erinnerung, aber auch die recht magere Aufmachung. So schaut man nicht schlecht wenn man bemerkt wie viel von dem Teller noch zu sehen ist. Anfangs wusste ich gar nicht wie ich mein Brötchen damit belegen soll. Jedoch konnte ich dann auch sehen was hier als Brötchen betitelt wird.

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Das soll jetzt nicht heißen das ich es besonders günstig erwartet hätte, oder ein Frühstück immer übertrieben ausgiebig sein müsste. Jedoch weiss ich das ich über mehrere Stunden, so viel wie ich will, vom Buffet essen könnte und das sogar noch günstiger. Einzig die 203 Meter bis zum am Fuße des Fernsehturms gelegene Restaurant hielten mich davon ab. Klar kann man jetzt mit der einzigartigen Aussicht argumentieren, jedoch hat man diese doch schon im Eingangsbereich teuer bezahlt! Wieso also noch beim Essen so übertreiben!

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Fazit:

Sicher sollte man sich einmal auf den Fernsehturm begeben und das auch als Berliner. Jedoch sollte man sich überlegen, ob man wirklich bereit ist so viel Geld für sein Essen zu bezahlen, nur um einmal im Kreis zu fahren.

 

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