E-Roller – Die neue E-Mobilität zur Miete

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Seit einiger Zeit sind E-Roller für die Straße zugelassen und somit frei für eine eigenständige Anschaffung. Aber die 300-500 € kann man sich auch locker sparen, denn nun stehen auch an jeder Ecke in Berlin solche Dinger rum. Bisher sind mir vier Firmen aufgefallen, welche ich später näher benennen werde. 

Registrierung beim Anbieter

Die Anmietung ist recht simple. Mit dem Smartphone und dem QR-Code Scanner bewaffnet, begibt man sich an einen solchen Roller. Hat die Kamera den QR- Code erkannt, dann wird man auch gleich auf die dazugehörige App weitergeleitet. Dank Facebook-Connect ist man recht schnell registriert. Nur noch die Kreditkarte oder wahlweise die Paypal Verbindung herstellen und schon geht es los. 

Bedienung der E-Roller

Auch die Bedienung der Geräte ist grundlegend ähnlich. Gerät über die App anmieten in dem man den QR-Code scannt. Dann den Roller besteigen und mittels Antreten in gang setzen. Über ein Hebel kann man nun die Geschwindigkeit wählen. Bremsen je nach Ausführung über eine Fussbremse oder klassischen Bremse am Lenkrad. 

Regeln für die Nutzung von E- Rollern 

Die E- Roller wurden im Gesetzt als Elektrokleinstfahrzeuge erfasst. Sie dürfen von Personen ab 14 Jahre bedient werden. Dieses gilt prinzipiell für die Anschaffung eines eigenen Rollers. Die bisher getesteten Apps verlangen aber für die Registrierung ein Mindestalter von 18 Jahren. 

Gefahren werden dürfen diese Fahrzeuge nur auf Radwegen oder Straßen und natürlich muss man sich hierbei an die in der StVO benannten Regeln halten. Ein Blinker ist nicht erforderlich, jedoch muss eine Änderung der Fahrtrichtung wie auch beim Fahrrad durch ein Handzeichen angekündigt werden. Zu Zweit einen Roller zu fahren ist nicht zulässig.

Die Kosten für E- Roller

Bisher kenne ich nur ein Kostenmodell. Dabei wird eine Grundlegende Gebühr berechnet für die Anmietung (1€) und hinzu kommen dann noch laufende kosten für die Minute. Bisher kenne ich nur den Preis von 15 Cent/Min. 

Stellt man den Roller ab, dann wird der Ort für den Parkplatz durch ein Foto dokumentiert. Nach dem man das Gerät dann über die App abgemeldet hat, werden einem die Kosten aufgeschlüsselt. 

Wie funktioniert das Aufladen und welche Möglichkeiten bietet diese Art der Fortbewegung als Job. 

Bisher gibt es keine Ladesäulen in der Stadt und auch kein Vorteilsprogramm wie bei Car2Go, wo der Tankvorgang mit Gutschriften honoriert wird. Aber man kann sich als Professioneller „Auflader“ bewerben und etwas Geld hinzuverdienen. Hierzu muss man sich ebenfalls auf der Website registrieren. Dieses macht man zeitlich flexibel, jedoch auf eigener Verantwortung und Haftung nach dem vorgegebenen Regelwerk auf Rechnung. Demnach benötigt man hierfür ein Gewerbe. 

Aktuell habe ich CIRC, LIME, TIER und VOI in Berlin gesehen. Von den Preisen sind alle gleich aufgestellt. Lediglich in Verfügbarkeit der Roller und Handhabung der App unterscheiden sich die Anbieter.

Fazit:

Bisher habe ich eine Fahrt zum testen gemacht und hatte schon ein wenig Spaß damit. Und sicherlich kann man diese Geräte gut nutzen um bequemer kleine Strecken zu überbrücken. Etwas erschrocken war ich beim Preis, denn für 4 Minuten und 500 Meter habe ich 1,60 bezahlt. Außerdem kann ich mir nur schwer vorstellen mich mit einem solchen Roller auf einer stark befahrenen Straße zu bewegen. Jetzt am Anfang sieht man recht viele Menschen damit rumfahren. Jedoch kann ich mir schon vorstellen, dass dieses nur jetzt am Anfang der Fall ist und dann auch schnell wieder nachlassen wird.

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