Geld von der Bank wiederholen! Wie ich mir dank dem BGH- Urteil über 250€ erstatten lassen habe.

Eigentlich war es in den Medien bekanntgegeben worden, aber wer nicht aufmerksam zuhört, der hat das vielleicht nicht mitbekommen. Auch ich bin eher zufällig, in einem Gespräch mit meinem Vater darauf aufmerksam geworden.

Grundlage ist eine Entscheidung des BGH, auf dessen Grundlage ihr euch gezahlte Beiträge für das Bankkonto erstatten lassen könnt. Nach einer kurzen Recherche hatte ich ein Schreiben für meine Bank aufgesetzt und heute kam die Erstattung von knapp 280€. Damit ihr diese Chance ebenfalls nutzen könnt gehe ich kurz darauf ein.

Vor einigen Jahren gab es noch diverse Konten bei Online- Banken kostenlos, aber auch die klassischen Banken haben in ihren Gebühren nachgezogen. Erinnert euch einfach mal zurück zu welchen Konditionen ihr euer Konto eröffnet habt und was ihr aktuell bezahlt. Damit meine ich nicht nur die Kontoführungsgebühr sondern auch zusätzliche Kosten. Meine Bank hat zum Beispiel eingeführt, das jede Transaktion mit einer TAN ebenfalls mit kosten zu buche schlägt.

Als ich mein Konto eröffnete, handelte es sich um ein kostenloses Konto. Dafür habe ich auch akzeptiert, auf keinen Bankschalter zugreifen zu können. Über die Jahre wurden die Gebühren nun aber auf ca. 5€ im Monat angehoben.

Was ist die Grundlage für die Erstattung?

Das BGH urteilte sinngemäß, dass eine nicht Antwort auf eine anstehende Gebühren Erhöhung nicht als passive Zustimmung gewertet werden darf. Denn bisher hat eure Bank eine Information gesendet, dass zu einem genannten Stichtag neue Gebühren fällig werden. Hat man diesem Schreiben nicht widersprochen und das Konto gekündigt, dann haben diese einfach gegriffen.

Aktuell muss man nach dem Urteil einer Gebührenerhöhung mit einer Antwort zustimmen. Bedeutet aber auch das die bisher gezahlten Erhöhungen nicht zulässig sind. Diesen Anspruch kann man auf Grund der Verjährung rückwirkend bis 2018 geltend machen. Dazu muss man einfach seine Bank anschrieben und dieses mit Verweis auf das BGH Urteil speziell einfordern.

Überlegungen über Nachteile beim einleiten der Schritte.

Ich habe es getan und mein Geld heute erhalten. Allerdings ist der Gedanke auch nicht abwegig, dass eine Bank einem nun das Konto kündigt. Wie zulässig das ist kann ich nicht sagen und auch gehört habe ich davon bisher nichts. Auch habe ich das nur bei einem Konto gemacht, welches mich auf Grund der unverschämten Gebührenstruktur und der Kommunikation mit mir als Kunden negativ aufgefallen ist und welches ich selber kündigen möchte. Bisher war mir der Aufwand mit den Lastschriften zu hoch, aber nun nutze ich die Chance.

So oder so würde ich sagen ihr solltet zumindest mal prüfen was bei euch rum kommt und dann abwägen. Der Bank aber einen Hinweis mit dem Urteil und euerer Forderung zu senden (bei mir mit Mail) kostet kaum Zeit und bringt im Zweifel etwas Geld.

Empfehlung einer Alternative

Wer ne kostenlose Alternative mit nem coolen App Bankkonto sucht, bei dem man sich einige kostenlose Wallets anlegen kann um Geld getrennt zu sparen, mit einer Metall Karte, Cashback und Möglichkeiten zum investieren in Aktien und Krypto der kann sich vivid mal anschauen und recherchieren ob sie für euch passend ist. Ich stelle einfach meinen Link ein und würde mich freuen wenn ihr diesen nutzt. Ich selbst bin sehr zufrieden, kann aber auch verstehen wenn man bei solcher Werbung etwas vorsichtiger ist. Aber wie gesagt, recherchiert selbst Mal. Leider bietet vivid aber keinen Kontoumzug an, wie man ihn von anderen Banken oder der Sparkasse kennt. Hier muss man leider selber tätig werden. https://vivid.money/r/john-marie361?lt=super_deals

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