Heute habe ich mich zum ersten Mal daran gemacht, T-Shirts selbst zu bedrucken und mit einer Grafik zu versehen. Ziel war es, den gesamten Prozess von der Motiv-Erstellung bis zum fertigen Shirt einmal selbst durchzuspielen.
Künstlerisch bin ich ehrlich gesagt nicht besonders begabt, deshalb habe ich mir das Motiv mit KI erstellen lassen. Anschließend musste das Bild per KI hochskaliert und danach mit einer Software in eine Vektorgrafik umgewandelt werden, um es verlustfrei skalieren zu können.
Für diesen Schritt habe ich Affinity genutzt – damit ließ sich der Workflow gut umsetzen.
Nebenbei habe ich zum ersten Mal mit DTF-Transfers gearbeitet und eine Heißpresse verwendet – konkret die LokLik Easy Heat Press. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht, vor allem für einen ersten Versuch.
Was ist DTF (Direct to Film)?
DTF (Direct to Film) ist ein Verfahren, bei dem ein Motiv zuerst auf eine spezielle Transferfolie gedruckt wird. Diese Folie wird anschließend mit Hitze und Druck auf das Textil übertragen.
Vorteile von DTF-Transfers:
- geeignet für Baumwolle, Polyester und Mischgewebe
- keine Entgitterarbeit wie bei Flex- oder Flockfolie
- kräftige Farben & feine Details
- ideal für mehrfarbige Motive
- gute Haltbarkeit bei richtiger Verarbeitung
Ich habe die DTF-Transfers extern drucken lassen (z. B. über Anbieter wie dtf-world.de). Das ist besonders praktisch, wenn man keinen eigenen DTF-Drucker besitzt und nur gelegentlich Shirts bedrucken möchte.
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Was ist eine Heißpresse?
Eine Heißpresse (Transferpresse) überträgt Motive mithilfe von kontrollierter Hitze, Zeit und Druck auf Textilien.
Im Vergleich zum Bügeleisen ist das Ergebnis:
- gleichmäßiger
- reproduzierbar
- deutlich haltbarer
Ich nutze die LokLik Easy Heat Press, eine mobile Heißpresse, die sich gut für kleinere Projekte und Einzelstücke eignet.
Vorteile der LokLik Easy Heat Press:
- kompakt & mobil
- einfache Bedienung
- konstante Temperatur
- wenig Platzbedarf
Warum eine mobile Heißpresse statt einer großen T-Shirt-Presse?
Eine klassische T-Shirt-Presse lohnt sich vor allem bei:
- Serienproduktionen
- regelmäßigem Einsatz
- festem Arbeitsplatz
Für meinen Anwendungsfall war eine mobile Heißpresse sinnvoller:
Meine Gründe:
- flexibel einsetzbar
- kein fester Arbeitsplatz nötig
- platzsparend
- günstiger Einstieg
- auch für Taschen, Patches oder kleinere Motive geeignet
Gerade für Einsteiger oder Hobbyprojekte ist eine mobile Heißpresse oft die bessere Wahl.
Ablauf: T-Shirt mit DTF bedrucken – Schritt für Schritt
So lief der Prozess bei mir ab:
- Motiv erstellen
KI-Bild generieren → KI-Upscaling → in Vektorgrafik umwandeln (Affinity) - DTF-Transfer bestellen
Motiv an den Anbieter senden und als DTF-Transfer drucken lassen. - T-Shirt vorbereiten
Shirt glatt auslegen und kurz vorpressen (entfernt Feuchtigkeit & Falten). - DTF-Folie positionieren
Motiv korrekt ausrichten. - Pressen
Mit der Heißpresse gemäß Herstellerangaben pressen (Temperatur & Zeit). - Abziehen & Fixieren
Transferfolie warm oder kalt abziehen (je nach Folientyp).
Optional: kurze Nachpressung mit Backpapier für bessere Haltbarkeit.
Fazit: Lohnt sich DTF für Einsteiger?
Für meinen ersten Versuch war das Ergebnis überraschend professionell.
Die Kombination aus:
- KI-gestützter Motiv-Erstellung,
- DTF-Transfers
- und einer mobilen Heißpresse
ist ein sehr einfacher Einstieg in das T-Shirts bedrucken – auch ohne eigenes Druck-Equipment oder Designkenntnisse.
Ich werde definitiv weitere Shirts und Materialien testen. Besonders spannend wird sein, wie sich die Drucke nach mehreren Waschgängen halten.


